Weiterhin krebsfrei

Die heutige Nachfolgeuntersuchung ergab: Ich bin weiterhin krebsfrei. :-)

Nachsorge 26.5. 2011

Auch auf die Gefahr hin, langweilig zu wirken: Es gibt glücklicherweise nichts  Neues zu berichten. Auch die heutige Nachsorgeuntersuchung zeigte kein Anzeichen für Krebsaktivitäten in meinem Körper. Yipiie :-)

Eine PET-CT wird erst wieder in einem Jahr notwendig sein, und von der Koloskopie, die nun im Juli ansteht, erwarte ich mir keine allzu bösen Überraschungen.

Panik und Kontrolle

Gestern die Panik gekriegt, als ich an einer Stelle, an der ich schon öfters mal  Probleme hatte, eine seltsam harte und sehr schmerzhafte Geschwulst entdeckte. Heute früh ins Krankenhaus gefahren und zum Glück Entwarnung bekommen: Es sind “nur” entzundene Hämorrhoiden, die medikamentös bekämpft werden können. Das ist auch so eine Sache: Wenn man einmal an Krebs erkrankt ist, dann meint man in jeder unerwarteten körperlichen Veränderung einen Tumor zu erkennen. Na ja, Ende nächster Woche  steht die neue Kontrolluntersuchung an, danach geht es wohl in die PET-CT-Röhre, mein Port wird mit entfernt werden und es gibt es mal wieder eine Koloskopie. Große Vorfreude, denn was könnte schöner sein, als Klaustrophobieanfälle, am Brustkorb operiert zu werden und eine zünftige Darmspiegelung? Tja, ich hoffe mal das Beste, ändern kann ich eh nix.

Kontrolluntersuchung 20.1.11: Alles fein

Hallo, liebe Leute, die ihr diesen Blog lest. Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, was daran liegt, dass sich krebstechnisch bei mir nicht viel Neues tut. Gott sei Dank! Auch bei der heutigen Kontrolluntersuchung war das Ergebnis: “Vollständige Remission”. Diesmal wurde nicht nur das Blut analysiert, sondern man hat sich auch mittels Ultraschall meine Organe angeschaut. Gefunden wurde nichts, was dort nicht hingehört. Wer mit meinem baldigen Ableben rechnet, wird sich noch ein Weilchen gedulden müssen.

All quiet on the cancer front

Komme gerade von einer Nachuntersuchung und kann zum Glück vermelden, dass an der Krebsfront alles ruhig ist. :-)

(Nach)Betreuungsnotstand

Der Krebstod von Christoph Schlingensief hat natürlich auch bei mir wieder einige Emotionen hochkommen lassen, Ängste, Unsicherheiten, und einmal mehr stelle ich folgende Frage: Warum kriegt in Österreich jeder, der mit realen oder vorgeheuchelten Rückenschmerzen zum Hausarzt geht, eine wochenlange Kur verschrieben, aber Krebspatienten werden nach der traumatisierenden Behandlung mit ihrem psychologischen Notstand allein gelassen?

“Feiern sie mal schön”

Heute hatte ich die Nachbesprechung zum PET-CT vom vorigen Montag. Ich war entsprechend nervös, da man ja als Krebspatient eines lernt: Man kann das Schlimmste nie ausschließen. Doch welch Erleichterung, der Arzt empfing mich mit einem breiten Lächeln, gratulierte mir und sagte “na dann feiern sie mal schön”. Der Grund für seine und damit vor allem auch meine gute Laune: Der Scan zeigte, wie bereits der vom Dezember, erneut “komplette Remission”. Das bedeutet nicht, dass nicht irgendwo noch aktive Krebszellen im Körper rumschwirren könnten, es bedeutet, dass derzeit keinerlei “krebsartige” Auffälligkeiten oder Aktivitäten im Körper festgestellt werden können. Aber das gehört nun mal leider immer noch zu einer erfolgreichen Krebsbehandlung – man ist sozusagen “gesund bis auf Widerruf”, weshalb Onkologen ja auch so gut wie nie von “Heilung” sprechen.  Trotzdem ist das natürlich eine großartige Sache, wenn  man den Bericht in Händen hält und mit eigenen Augen lesen kann, dass es weder im Schädel, noch im Hals, noch in der Lunge, noch im Abdomen “pathologische FDG-Anreicherungen” gibt. Die ersten sechs Monate nach dem Krebs wären also ohne Rückfall oder Folgekarzinom überstanden. Ich hoffe, dass das möglichst lange so bleiben wird.