Nachsorge 26.5. 2011

Auch auf die Gefahr hin, langweilig zu wirken: Es gibt glücklicherweise nichts  Neues zu berichten. Auch die heutige Nachsorgeuntersuchung zeigte kein Anzeichen für Krebsaktivitäten in meinem Körper. Yipiie :-)

Eine PET-CT wird erst wieder in einem Jahr notwendig sein, und von der Koloskopie, die nun im Juli ansteht, erwarte ich mir keine allzu bösen Überraschungen.

3 Antworten zu Nachsorge 26.5. 2011

  1. Susanne Golnick

    Meinen herzlichen Glückwunsch! Dann kann der Sommer ja kommen :-) Liebe Grüße sgo

  2. Lieber Lindwurm,
    so sehr ich dir zu dem positiven Ausgang deiner Erkrankung ausdrücklich gratuliere, deinen euphorischen Lobeshymnen auf das LKH u. seine Belegschaft aus den Anfängen deines Tagebuches kann ich leider überhaupt nicht folgen. Hier einmal meine Erfahrungen:
    Vom 19.-22.05. hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, wegen eines Blasentumors Gast auf der urologischen Station des “LKH-Neu” zu sein. Eine Erfahrung, die ich nicht wiederholen möchte. Nicht die Krankheit allein führt zu dieser Erkenntnis, sondern die Zustände. Nur ein paar Beispiele:
    Ein Aufnahme- u. Anamnesegespräch inmitten anderer Patienten u. deren Angehöriger. Von Privatsphäre keine Spur.
    Blutentnahmen OHNE Handschuhe durch examiniertes Fachpersonal!
    Der Fußboden des Bades/Toilette wurde in 4(Vier) Tagen nicht einmal gereinigt. Man bedenke, urologische Station !
    Die Mülleimer in den Innenhofbereichen quollen über.
    Es werden Antibiotika verabreicht, die auf Grund ihrer Nebenwirkungen u. dem Anamnesegespräch hätten von vornherein ausgeschlossen werden müssen.
    Eine Verpflegung, diedem Motto folgt:”die Patienten sollen überleben, satt werden können sie wieder zu Hause”.
    Der Gipfel aber ist, daß nach der OP kein Gespräch mit dem operierenden Arzt stattfand, bis zu Entlassung keinerlei, auch kein vorläufiger, OP-Bericht in der Krankenakte vorhanden war, kein visitierender Arzt irgendeine Auskunft geben konnte über Umfang oder Verlauf der OP.
    Heute, fast drei Wochen danach, werde ich von meinem Urologen erfahren, was gemacht wurde, und wie die Heilungschancen stehen.
    In dieses Bild paßt haargenau, daß mein Brief an die Klinikleitung seit gut 14 Tagen einfach totgeschwiegen wird.
    Ich überlege ernsthaft, dies an eine noch größere Glocke zu hängen.
    Leider gibt es in ganz Kärnten keine weitere urologische Station. Ein Monopol, dessen man sich wohl bewußt ist.
    Noch einmal: Alles Gute für die weiteren Nachsorgeuntersuchungen

  3. Lieber Christian

    Es tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen machen musstest. Ich habe aber auch selbst immer wieder gehört, dass die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Abteilungen hoch sein sollen. Meine Erlebnisse mit Onkologie und Chirurgie waren durchwegs positiver Natur und das Essen fand ich in Ordnung – auf die Dauer sehr langweilig, weil es sich wiederholt, aber nicht schlecht und auch nicht zu knapp bemessen. Allerdings sind meine stationären Aufenthalte auch schon zwei Jahre her und vielleicht machen sich inwzischen ja langsam die Sparmaßnahmen und die Umstrukturierungen durch die FPK unangenehm bemerkbar?

    Ich wünsche dir auch alles Gute
    lG
    Lindwurm

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